Die Zeichen der Zeit aufhalten und jünger und frischer aussehen. Ein unerfüllbarer Wunsch? Keinesfalls. In der heutigen Zeit haben wir viele Möglichkeiten dem Altern entgegen zu wirken.

Ein Zeichen des Älterwerdens ist das Schlupflid, nur was tun?

 

Chirurgische Entfernung des Schlupflides

Eine Lidstraffung durch eine OP ist eine Möglichkeit überschüssige Haut bzw. Gewebe zu entfernen. Diese Technik bietet sich ganz besonders an, wenn nicht nur überschüssige Haut, sondern auch Fettgewebe oder Bindegewebe entfernt werden muss, um das Auge offener wirken zu lassen.  Und gerade aus der Entfernung von Fett- und Bindegewebe entsteht auch der Vorteil dieser Behandlungsmöglichkeit gegenüber den unten genannten Techniken der Lidstraffung. Nur durch einen Schnitt kann tiefer liegendes Gewebe erreicht und entfernt werden.

Lid- und Oberlidstraffung mit Plasma

Diese Technik der Lid- und Oberliedstraffung kann sehr gut angewendet werden, wenn es sich nur um überschüssige Haut handelt, die entfernt werden muss. Da hier nur an der Hautoberfläche gearbeitet wird, kann kein Fett oder Bindegewebe entfernt werden. Der größte Vorteil dieser Behandlungsform ist, dass eben kein chirurgischer Eingriff vorgenommen werden muss mit allen Risiken, die damit verbunden sind. Bei dieser Behandlung entsteht kein Schnitt und auch nicht die damit verbundene Narbenbildung im Gewebe oder auch sichtbar an der Hautoberfläche. Unter normalen Wundheilungsbedingungen ist nach ca. einer Woche Wundheilung nur noch eine Rötung zu sehen, die mit der Zeit komplett verschwindet. Durch diese Behandlung kann ein Hautüberschuss mit einer schönen Straffung des kompletten Augenlides bis zur Augenbraue erzielt werden.

 

Anhebung der Augenbraue bzw. des Oberlides durch Fadenlifting

Auch diese Technik der Lidstraffung kann angewendet werden, ist allerdings im Einsatz sehr begrenzt. Eine leichte Straffung/Hebung ist bei fast allen Kunden möglich, in dem mehrere „glatte Fäden“ (keine COG Fäden) oberhalb der Augenbrauche in Richtung Haaransatz gesetzt werden.

Wenn ein stärkerer Effekt beim Fadenlifting erzielt werden soll, müssen COG Fäden (Zugfäden) gesetzt werden. Da der PDO Faden tatsächlich gezogen wird, von der Augenbrauche Richtung Haaransatz, muss der Faden nicht nur Widerhaken enthalten, sondern auch eine bestimmt Fadenstärke mitbringen, so dass auch gezogen werden kann, ohne dass der PDO Faden reißt. Wenn nun eine sehr geringe Hautabdeckung vorliegt, d.h. sprichwörtlich, wenn die Stirn nur aus Haut und Knochen besteht, wäre eine solche Behandlung kontraindiziert. Die Gefahr, dass der Faden unter der Haut sichtbar sein könnte, wäre zu groß. In diesen Fällen ist von einer Hebung der Augenbrauche bzw. des Augenlides abzusehen.

 

Als Resümee lässt sich sagen: es kommt immer auf die Ausgangssituation an und auf den Wunsch der Veränderung. Unter Berücksichtigung und im Rahmen der oben beschriebenen Vor—und Nachteile kann jede dieser Behandlungen für sich eine passende und erfolgversprechende Behandlungsmöglichkeit darstellen.