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Besenreiser / Couperose

Zur Behandlung der Besenreiservarikosis werden unterschiedliche Therapieansätze gewählt. Neben Sklerosierungstherapie, Kryochirurgie, elektrischer Stichelung u.a. kamen in den letzten Jahren verschiedene Laser (Argon-, Neodymium:YAG- und Farbstofflaser) zur Anwendung. Die Wirksamkeit ist bei dieser Indikation unbefriedigend und mit einer Reihe unerwünschter Nebeneffekte verbunden. Der neu entwickelte, langgepulste frequenzverdoppelte Neodymium:YAG-Laser hat durch seine speziellen physikalischen Eigenschaften Vorteile (Vermeiden von Gefäßrupturen im Gegensatz zum Farbstofflaser, Verminderung von Epidermisschäden im Gegensatz zum Argonlaser) gegenüber den bisherigen Lasersystemen in der Behandlung von Besenreiser. In klinischen Anwendung zeigten sich eine schöne Effektivität bei einem niedrigen Nebenwirkungspotential. Siehe dazu eine Studie:

http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs001050050886?LI=true

Besenreiser / Teleangiektasien / Couperose sind zwar keine ernsthafte Krankheit, doch viele Menschen empfinden sie als störenden Schönheitsmakel. Noch bis vor einigen Jahren gab es keine sinnvolle Behandlungsmöglichkeit, doch heute lassen sich Besenreiser / Teleangiektasien /Couperose lasern und so schnell und schonend bearbeiten.

Wer ist von Besenreisern betroffen?

Fast jede zweite Frau erkrankt in ihrem späteren Lebensabschnitt an Varikose. Dies ist der Fachausdruck für Venenerkrankungen, die sich gewöhnlich in Krampfadern und Besenreisern äußern – im Gesichtsbereich: Teleangiektasien / Couperose. Während Krampfadern seit Jahren mit Hilfe der sogenannten Verödungstherapie (Sklerosierung) erfolgreich behandelt werden können, sind die Gefäße, die bei Besenreisern / Teleangiektasien / Couperose betroffen sind, für den Einsatz der Verödungsspritze häufig zu dünn. Besenreiser / Teleangiektasien / Couperose sind häufig sehr dünne und flächige Gefäßerweiterungen an der oberflächlichen Haut. Sie wirken wie blaue Flecken oder sind teilweise als mittelstarke oberflächliche Gefäße deutlich zu sehen. Gab es bis vor wenigen Jahren noch keine wirkliche Hilfe gegen die oft als kosmetisch störend empfundenen Besenreiser / Teleangiektasien / Couperose, lassen sie sich heute mit einem speziellen Gefäßlaser recht erfolgreich bearbeiten.

Wer sich dafür entscheidet, Besenreiser / Teleangiektasien / Couperose lasern zu lassen statt zur Verödungsspritze zu greifen, genießt weitere Vorteile dieser modernen Behandlungsmethode: So müssen Sie nach der Behandlung keine Kompressionsstrümpfe tragen und können Ihr Alltagsleben normalerweise wie gewohnt weiterführen. Hobbies wie Saunabesuche, Schwimmen oder Sport sollten kein Problem sein.

So werden Besenreiser / Teleangiektasien / Couperose gelasert, Ihr Spezialist für medizinische Kosmetik in Wiesbaden

Die Besenreiser / Teleangiektasien / Couperose genannten Gefäßerweiterungen liegen meistens sehr dicht unter der Haut. Wir setzen einen speziellen Gefäßlaser ein, der schonend und gezielt Gefäßerweiterungen bearbeitet soll. Der Laser soll das Gefäß erwärmen und seinen Abbau einleiten. Die äußere Hautschicht soll dabei nicht beschädigt werden, sodass nur selten Krusten und Narben entstehen. Die Behandlung ist meist sehr gut erträglich. Die Patienten spüren während der Behandlung von etwa 10-20 Minuten ein Zwicken.

Das Besenreiser / Teleangiektasien / Couperose Bearbeitung nimmt je nach Anzahl der betroffenen Gefäße etwa 10-30 Minuten in Anspruch und muss in manchen Fällen mehrmals wiederholt werden. Die genaue Behandlungsdauer hängt von der Tiefe der Gefäßverfärbung und von der Fläche ab, die mit dem Laser behandelt werden muss. Der zeitliche Abstand zwischen zwei Behandlungen beträgt durchschnittlich 2-4 Wochen.

Wichtig zu wissen ist, dass der Heilpraktiker den Laser bei der ersten Behandlung nicht zu hoch einstellt, um die Wahrscheinlichkeit von möglichen Begleiterscheinungen gering zu halten (Rötungen, Pigmentveränderungen). Daher ist es möglich, dass nach der ersten Behandlung kein ausreichender Erfolg zu sehen ist. Hierfür sind Folgebehandlungen explizit eingeplant, denn Sicherheit geht vor. Mit anderen Worten: Der Heilpraktiker muss sich bei jedem Patienten individuell an die optimalen Behandlungsparameter herantasten, da jedes Gefäß und jeder Patient mit unterschiedlichem Erfolg auf das Laserlicht reagiert. Das Prinzip lautet daher „Lieber schrittweise die Laserenergie in den einzelnen Lasersitzungen erhöhen, als bleibende Nebenwirkungen wie z.B. leichte Pigmentverschiebungen zu verursachen.“ Nebenwirkungen kommen selten vor, unser Ziel ist die Bearbeitung ohne Nebenwirkungen.

Bei Gesund & Schön, Ihrem Kosmetikstudio in Wiesbaden, beraten wir Sie hierzu gerne fachkundig und ausführlich.